Zu Gast auf dem zweiten Diversity Tag bei der Otto von Bensheim School of Management

queer:seite! unterwegs

Unter dem Motto „Managing Diversity – Leveraging the Full Potential“ fand am 24.11.17 der zweite Diversity Day an der Otto von Bensheim School of Management (WHU) statt. Neben den Kollegen von Oliver Wyman und McKinsey waren auch Laura und Tim von queer:seite! vor Ort, um Axel Springer als führendes Medienunternehmen zu vertreten.

Begonnen wurde der Diversity Day mit einer Paneldiskussion, in der unter anderem über Lösungsansätze zum Überwinden der „Paygap“– der Umstand, dass Frauen immer noch 20% weniger als Männer in vergleichbaren Positionen verdienen – oder über ein Verhindern von Stereotypisierung von LGBT+ im Berufsalltag diskutiert wurde. Ebenfalls eine Problematik, die dazu führt, dass Mitarbeiter ihre wahre Identität am Arbeitsplatz zu verheimlichen versuchen und sich so nicht frei entfalten können.

Als Kernkonsens kristallisierte sich in diesem Panel heraus, dass externe Diversity-Kurse in den Unternehmen nicht zu funktionieren scheinen, sondern einzig allein gelebte Diversität zu einem sicheren Arbeitsumfeld und einer damit einhergehenden Leistungsmaximierung führe. Ob ein selbstbewusstes Outing am Arbeitsplatz oder ein selbstverständlicher Umgang mit Mitarbeitern mit verschiedenen kulturellen Hintergründen: alles Einflüsse, die jedem seine Persönlichkeit am Arbeitsplatz frei entfalten lässt und so sein maximales Potential ausschöpfen lässt.

Der anschließend von Laura und Tim geführte Workshop für die Studierenden der WHU vermittelte die Grundlagen von Diversität und Inklusion. Begonnen wurde mit einer kreativen Aufgabe, bei der die Studierenden sich selbst zeichnen und dann mit Gemeinsamkeiten zwischen einander verbinden sollten. Nachfolgend sollten die Studierenden schauen, welche verschiedenen Merkmale eines Menschen veränder – und unveränderbar sind.

Workshop beim zweiten Diversity-Tag an der WHU
Workshop beim zweiten Diversity-Tag an der WHU

Die Teilnehmer hatten unterschiedlichsten kulturelle und nationale Hintergründe und konnten so verschiedene Perspektiven und Ansichten rege diskutieren und konnten so in dieser Übung schnell erkennen, dass sie doch mehr verbindet als sie trennt. Ob die Vereinbarkeit von Kind und Beruf oder auch der Umgang mit transsexuellen Mitarbeitern – an praktischen Beispielen wurden Begrifflichkeiten erklärt und individuelle Lösungsvorschläge der Studierenden diskutiert.

Organisiert und durchgeführt wurde der Diversity Tag von der Diversity & LGBT-Gruppe der WHU.

Wir danken an dieser Stelle noch einmal für die Einladung.

Das könnte dir auch gefallen Mehr vom Autor