Bundesarbeitsgericht stärkt Rechte für Transsexuelle im Bewerbungsprozess

In einer neuen Entscheidung hat das Bundesarbeitsgericht die Rechte von Transsexuellen im Bewerbungsverfahren gestärkt. So genügen nun schon Indizien der Diskriminierung, um einen Anspruch auf Diskriminierung zu begründen.

Ein Designerschmuckhersteller hatte von einer Zeitarbeitsfirma eine transsexuelle Bewerberin vermittelt bekommen, welche er nach dem Vorstellungsgespräch ablehnte. Der Verantwortliche, der Logistikleiter, hatte die Klägerin zunächst nicht als die zum Termin geladene Bewerberin wahrgenommen, sondern war auf der Suche nach einer Frau und sagte der Trans-Frau danach ab. Die transsexuelle Bewerberin verlangte daraufhin eine Entschädigung wegen Benachteiligung aufgrund des Geschlechts. Zu Recht, entschied jetzt das Bundesarbeitsgericht.

Den gesamten Artikel und Zusammenfassung der Entscheidung lesen Sie unter: https://www.bz-jobs.de/ratgeber/transsexualitaet-und-bewerbung